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Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?


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Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
12.11.2017, 21:40
PiscesGuy83
 
Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
Hallo,

ich musste in der letzten Zeit feststellen, dass fast alle Freundschaften, die ich so habe recht einseitige Freundschaften sind. Früher habe ich das nicht so mitbekommen, mittlerweile fällt mir das sehr auf. Ich bin grundsätzlich eine Gebernatur. Ich gebe gerne, ohne etwas zurückzuerwarten. Davon habe alle im engeren Umfeld, die mich kennen, zu irgendeinem Zeitpunkt schon mal profitiert (Und mit profitiert meine ich, sie sind dadurch im Leben richtig weiter gekommen, weil ich ihnen ihre Bewerbung geschrieben habe o.ä). Mir fiel aber schon vor ca. 10 Jahren auf, dass es wohl unterschiedliche Menschentypen gibt. Es gibt Leute die nur nehmen ohne etwas zu geben, dann gibt es Leute die nur etwas geben, wenn sie sicher etwas zurückbekommen (Tauscher) und dann gibt es Gebermenschen, die geben egal was kommt.
Ich helfe Leuten nicht nur bei irgendwelchen persönlichen, emotionalen DIngen, sondern auch bei fachlichen Fragestellungen (Wobei ich mir selbst oft erst das Wissen aneignen muss) und meist bekomme ich dafür nicht mal ein Dankeschön. wenn ich mal Hilfe von besagten Personen brauchte, kam meistens nur "Da bin ich nicht der richtige Ansprechpartner" oder "Ich kann dir da auch nicht weiterhelfen". Meistens brauche ich auch keine Hilfe, sondern brauche jemanden der mir zuhört und mich moralisch mal etwas aufbaut.
Man kann dies auch sehr gut beobachten, wenn es darum geht wer den KOntakt initiiert nach einer längeren Funkstille. Ich bin derjenige, der doch öfter einfach mal fragt wie es geht, einfach um den Kontakt aufrecht zu erhalten. Das mache ich nicht jeden Tag, aber vielleicht einmal in der Woche bei guten Freunden und bei weniger guten sind die Abstände höher. Tue ich das überhaupt nicht, kommt von denen auch nichts mehr- es sei denn sie wollen etwas.

Vor ein paar Wochen habe ich mich dazu entschlossen einige dieser "Freundschaften" nicht weiter zu pflegen. Daher die Frage: WIe macht ihr das? Wie geht ihr mit "Freunden" um, die sich nur melden wenn sie etwas wollen?

Natune.net
12.11.2017, 22:06
1
Alrischa
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
N´Abend!

Ich kann mich erinnern, dass ich schon recht früh ein Gespür dafür entwickelt habe, was mir im zwischenmenschlichen Bereich gut tut. Heißt im Fall von Geben und Nehmen, dass ich mich ganz gut von Leuten lösen kann, wo das Gleichgewicht für mich (irgendwann) zu stark gestört ist. Somit war mein Kreis an Freunden immer schon relativ klein - was ich als introvertierter Mensch auch gar nicht anders haben möchte.
Außerdem würde ich mich zwar als hilfsbereit bezeichnen, kann dabei aber gut abwarten (also nicht direkt Hilfe anbieten, wenn noch nicht klar ist, ob derjenige überhaupt Hilfe will/braucht) und auch Nein sagen, falls man mich fragt, es mir jedoch nicht passt.
Das mit dem Nein-Sagen klappte früher nicht so gut, weil ich die Leute nicht vor den Kopf stoßen wollte, aber seit ich mehr auf das achte, was mir gut tut, geht es. Ich denke mir dabei, dass es für den anderen letztlich auch besser ist, dass ich NICHT helfe, wenn ich nicht wirklich möchte/kann. ICH möchte keinen Helfer, der es vor allem aus schlechtem Gewissen macht.

Was du als "Aussortierung" beschreibst, finde ich eine erwachsene, reife Entwicklung - und je mehr du dahinter stehst, dich also nicht in irgendeiner Form schlecht fühlst, wenn du Freunde/Bekannte "verlierst", umso besser wirst du wahrscheinlich Menschen anziehen, die deine Hilfsbereitschaft zu schätzen wissen.

12.11.2017, 22:25
1
Seifenblasentanz
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
Bin voll und ganz bei Alrischa. Nur hat bei mir das nicht mehr Hinterherrennen bei den Leuten erst spät eingesetzt. Ich habe immer versucht allen Leuten, alles Recht zu machen und habe dabei nichts bekommen. Ich habe einen sehr intensiven Prozess durchlaufen, bevor ich mit guten Gewissen mir selbst gegenüber sagen konnte: "Nein,so nicht!" Ich helfe zwar noch immer gern, aber wirklich nur noch sehr engen Freunden und das sind genau zwei. Alle anderen Menschen sind für mich nur Bekannte, oder oberflächliche Bekanntschaften.
Ich habe lange gebraucht, bis ich angefangen habe mich selbst wertzuschätzen und mich eben nicht mehr über die Sympathie anderer zu definieren, also verbiegen ich mich nicht mehr, um anderen zu gefallen. Ab diesem Augenblick fällt es auch relativ einfach einen Schlussstrich zu ziehen und sich eben nicht mehr bei Menschen zu melden, die einen scheinbar ausnutzen, oder dir schlechte Gefühle geben.
Bei mir kommt hinzu, dass ich sehr, sehr viel um die Ohren habe und mich wirklich nur bei den Menschen melde, die mir wirklich wichtig sind....die meisten anderen vergesse ich einfach "zu pflegen". Das ist kein böser Wille, sondern ich habe sie einfach nicht auf dem Schirm.

13.11.2017, 00:03
1
skorbock
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
Den Text hätte ich schreiben können, weil ich mich zu 100% darin wiedersehe. Ich kann dich gut verstehen, dass du die Nase voll hast, so ging mir das auch. Ich habe immer gegeben, aber meistens nichts zurückbekommen, jedoch war mir das gar nicht bewusst. Irgendwann habe ich mal über mein Verhalten nachgedacht und da ist mir aufgefallen, dass so gut wie alle Freunde mehr oder weniger Zweckfreundschaften waren. Ich konnte früher schlecht Nein sagen, aber jetzt habe ich keine Probleme mehr das zu tun. Ich bin jetzt viel egoistischer geworden. Mein Freundeskreis ist natürlich stark geschrumpft, aber auf falsche Freunde kann ich gerne verzichten. Es ist schon mal gut, dass du die Missstände erkannt hast ☺

Grüße
skorbock

13.11.2017, 11:59
PiscesGuy83
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
Hi,

ich hatte leider gar kein Gespür dafür, was mir gut tut und was nicht bzw. ich habe alles Negative was mir widerfuhr immer auf mich selbst bezogen, bis ich irgendwann die Verbindung zwischen negativen Gefühlen und bestimmten Leuten herstellen konnte. Mein Freundeskreis ist ebenfalls recht klein und ich hatte als Introvertierter auch nie das große Bedürfnis einen sehr großen Freundeskreis zu haben, denn ich beschäftige mich sehr intensiv mit meinen Freunden. Ich kenne sie sehr gut. Bei zu vielen Freunden würde das sehr viel Energie in Anspruch nehmen. Früher wollte ich eigentlich keine losen Bekanntschaften haben, das war mir zu oberflächlich, ich wollte Menschen immer bis ins letzte Detail kennenlernen. Mittlerweile sehe ich das etwas anders. Lose Bekanntschaften können auch ihren Nutzen haben, so lange nicht der gesamte Bekanntenkreis daraus besteht.

Das mit der wohlbedachten Dosierung der Hilfsbereitschaft bin ich gerade am Erlernen. Es ist nicht leicht finde ich, weil wenn ich etwas im Überfluss habe, sei es materieller, emotionaler oder geistiger Natur, was der andere unbedingt braucht, dann fühle ich mich schlecht wenn ich es nicht gebe oder es an Bedingungen knüpfe. Neinsagen kann ich schon, wenn es darum geht etwas zu machen (Z.B. irgendeine Freizeitaktivität, die andere unbedingt machen wollen), was ich nicht will, bei der Hilfe ist es schon schwieriger.

Aus schlechtem Gewissen habe ich noch nie geholfen, eigentlich nur wenn ich es wirklich konnte. Allerdings habe ich dabei oft Verantwortung übernommen für andere, die ich nicht übernehmen muss und wo auch niemand erwarten kann, dass ich es tue.

Etwas schlecht fühle ich mich schon beim "Aussortieren". Aber nicht so schlecht, wie wenn ich ein Problem habe und von der Person an die ich mich wende mit krasser Kritik und gar Beleidigungen konfrontiert werde und wenn ich mich dann zur Wehr setze bekomme ich zuhören, dass die Wahrheit eben wehtue...

Ich schätze es ist normal, wenn einem etwas nicht gut tut, dass man sich davon entledigen will, so auch bei Menschen.

Also bin ich nicht der Einzige, der das so sieht, da bin ich ja schon mal froh!

13.11.2017, 12:20
PiscesGuy83
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
Ich habe sehr lange überlegt, ob ich es eigentlich allen recht machen will und was ich mir davon erwarte. Meine persönliche Antwort lautet: Nein, eigentlich möchte ich es nicht allen recht machen. Es gibt Leute mit denen ich zu tun habe, die ich nicht leiden kann, die lasse ich das auch spüren. DIese Disharmonie nehme ich also in Kauf und versuche da auch nichts dran herumzukitten.
Bei Leuten die mir hingegen viel bedeuten, helfe ich so gut ich kann ohne direkt etwas zurückzuerwarten bzw. wenn es sich um finanzielle Ratschläge z.B. handelt mit Gewinnerzielungsabsicht, dann sage ich vorher gleich was ich mir als Kompensation vorstelle.
Was ich jedoch tatsächlich erwarte ist, dass mir meine Freunde bei Problemen ein offenes Ohr geben und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Meistens ist das Hilfesuchverhältnis so, dass sie 95 % ihrer Probleme an mich herantragen, während ich mich selbst nur mit 5 % meiner Probleme an sie wende. Ich opfere dafür erheblich viel Zeit und Aufwand während von ihnen immer nur ein halbherziger Quickfixversuch kommt, siehe meine Antwort auf Alrischa, wo ich es angedeutet hatte.

Klar, der Schlüssel zum Erfolg ist ein gesunder Egoismus, sowie die eigene Wertschätzung. Das musste ich auch erst lernen.

Hmm, natürlich kümmert man sich primär um Leute, die einem viel bedeuten. Wobei ich da schon von eben diesen Leute zu hören bekommen habe: "Sorry, dass ich nicht antworte......mein Freundeskreis ist eben viel größer als deiner ". Daran erkenne ich eine eindeutig einseitige Freundschaft.

13.11.2017, 12:24
PiscesGuy83
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
(13.11.2017 00:03)skorbock schrieb:  Den Text hätte ich schreiben können, weil ich mich zu 100% darin wiedersehe. Ich kann dich gut verstehen, dass du die Nase voll hast, so ging mir das auch. Ich habe immer gegeben, aber meistens nichts zurückbekommen, jedoch war mir das gar nicht bewusst. Irgendwann habe ich mal über mein Verhalten nachgedacht und da ist mir aufgefallen, dass so gut wie alle Freunde mehr oder weniger Zweckfreundschaften waren. Ich konnte früher schlecht Nein sagen, aber jetzt habe ich keine Probleme mehr das zu tun. Ich bin jetzt viel egoistischer geworden. Mein Freundeskreis ist natürlich stark geschrumpft, aber auf falsche Freunde kann ich gerne verzichten. Es ist schon mal gut, dass du die Missstände erkannt hast ☺

Grüße
skorbock

Hallo Skorbock,

wie hast du es denn geschafft "egoistischer" zu werden? Oder anders formuliert, wie schafft man es genau die Richtigen hereinzulassen und die Falschen auszuschließen? Manchmal ist es ja auch einfach so, dass diejenigen von denen man sich ausgenutzt fühlt einfach ihr eigenes Verhalten nicht checken.
Waren das schnelle Entscheidungen oder hast du einfach über Jahre hinweg beobachten können, dass du dich nach KOntakt zu einer bestimmten Person immer etwas Scheiße fühlst?

13.11.2017, 12:46
Alrischa
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
(13.11.2017 11:59)PiscesGuy83 schrieb:  Lose Bekanntschaften können auch ihren Nutzen haben, so lange nicht der gesamte Bekanntenkreis daraus besteht.

Ja, sehe ich auch so.

13.11.2017, 14:03
1
Nature79
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
Diese Erkenntnis hat sich bei mir ebenfalls irgendwann ergeben. Mein Freundeskreis hat sich dadurch stark verkleinert. Ich bin zwar eher der extrovertierte Typ, benötige heute aber nicht mehr als meine Familie und meine engsten Freunde. Das ist ein Personenkreis von nicht mehr als 15 Personen. Es sind Personen bei denen ich das Gefühl habe, dass sie genauso bedingungslos Geben, wie ich es tue. Personen, bei denen ich mich nicht ständig melden muss und sie dennoch da sind, wenn man sie braucht. Personen, die es nicht scheuen auch mal kritisch mir gegenüber zu sein, so wie auch sie es schätzen wenn ich Kritik an ihnen übe. Wir wissen einfach, dass wir uns von Herzen alles Gute füreinander wünschen. Für diesen Personenkreis bin ich dankbar.
Darüberhinaus habe ich weitere, losere Freundschaften. Die ich im Rahmen von gemeinsamen Interessen pflege. Dort gibt es auch immer wieder Momente, dass jemand mir als tiefgründiger Gesprächspartner für Probleme zur Verfügung steht. Nicht immer die selben und auch nicht jedes mal, aber es gibt diese Form der Gespräche wenn der Moment passt. Eventuell ist das für mich einfacher, da ich offen über mein Innerstes sprechen kann. Es ist mir dabei auch ziemlich egal, ob diese Person das als Geheimnis bewahrt. Aber es geht hier nicht um introvertiert vs. extrovertiert sondern um gesunde Abgrenzung.
Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, nicht mehr sofort 'Ja' zu sagen bzw. jemandem meine Hilfe aufzudrängen, der mich nicht explizit um Hilfe fragt. Sollte es zu der Situation kommen, dass mich jemand um Hilfe bittet, gehe ich zunächst in mich und kläre für mich ob ich Zeit habe, ob ich die Kraft habe und ob diese Person meine Hilfe wert ist. Meist erbitte ich mir für meine Antwort etwas Zeit, um darüber nachzudenken. Dadurch spielt man auch den Ball zurück zur bittenden Person. Diese hat nun die Möglichkeit meinen Wunsch zu respektieren oder mich zu bedrängen. Letzteres führt natürlich zu einer negativen Belastung meiner Betrachtung.
Sollte jemand in meiner Nähe indirekt um Hilfe bitten, sei es mit Sätzen wie "Man müsste ja mal Gräben für die Bewässerungsanlage ausheben." oder "Wäre schön, wenn mir einer bei ... helfen würde.", habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, erst einmal abzuwarten ob da noch mehr direkte Fragen kommen. Früher habe ich oft meine Hilfe angeboten. Jedoch habe ich festgestellt, dass wenn jemand nicht den Mut aufbringt dich direkt zu fragen ob du ihm hilfst, er es später auch nicht zu schätzen weiß und ebenso dir helfen würde.
Und Menschen, welche mir nur ständig vorheulen wie schlecht ihr Leben ist und das alle ungerecht zu ihnen sind, bekommen von mir eh schnell einen Klapps mit dem Skorpionstachel und dem Hinweis, dass jeder seines eigen Glückes Schmied ist. Ich helfe gerne, aber wenn jemand den A.rsch nicht hoch bekommt und seine Probleme in Angriff nimmt, dann ist mir meine Zeit zu schade dafür.

In Selbstliebe Büchern/Seminaren etc. wird von folgender Prioritätenliste gesprochen:
1. du selbst
2. Familie
3. Freunde
Oberste Aufgabe ist, sich selbst um sein eigenes Wohlbefinden zu kümmern. Erst wenn dies hergestellt ist, kann ich die überschüssige Energie nutzen, um mich um meine Familie und / oder Freunde zu kümmern. Das zum Energieausgang. Zum Energieeingang benutze ich logischerweise zum Teil auch meine Familie und meine Freunde, aber eben auch viele Dinge die ich ganz alleine für mich und mit mir unternehmen kann, je nachdem was mir selbst Freude bereitet.

15.11.2017, 03:58
2
skorbock
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
(13.11.2017 12:24)PiscesGuy83 schrieb:  Hallo Skorbock,

wie hast du es denn geschafft "egoistischer" zu werden? Oder anders formuliert, wie schafft man es genau die Richtigen hereinzulassen und die Falschen auszuschließen? Manchmal ist es ja auch einfach so, dass diejenigen von denen man sich ausgenutzt fühlt einfach ihr eigenes Verhalten nicht checken.
Waren das schnelle Entscheidungen oder hast du einfach über Jahre hinweg beobachten können, dass du dich nach KOntakt zu einer bestimmten Person immer etwas Scheiße fühlst?

Hi Pisces,

Da ich Steinbock bin, versuche ich immer alles auf eigene Faust zu machen und tue mich schwer damit, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Vielleicht dachte ich, dass ich es nicht wert bin. Andersherum habe ich meistens Ja zu allem gesagt, weil ich ein Harmonie-Mensch bin und mir Freunde machen wollte. Allerdings habe ich gemerkt, dass genau das Gegenteil passiert. Je weniger ich Grenzen ziehe desto mehr werde ich für andere der Fußabtreter. Ich fühlte mich zu dem Zeitpunkt richtig schlecht und ausgenutzt. Dann bin ich meinen Freundeskreis durchgegangen und habe Revue passieren lassen, wie der Kontakt zu zwischen mir und jedem einzelnen Freund die letzten Jahre ausgesehen hat. Da ist mir erst klar geworden, dass ich von einigen wirklich nur ausgenutzt und verarscht wurde. Daraufhin habe ich den Kontakt zu den Personen einfach abgebrochen. Das ganze macht mich aber ziemlich misstrauisch und ich helfe nur noch den Personen, die mir auch helfen, wenn ich sie darum bitte oder frage. Wenn mir jemand seine Hilfe verweigert, erhält er von mir auch keine Unterstützung.
Manchmal falle ich noch in meine alten Muster zurück, aber es wird schon besser.
Hoffentlich auch für dich🖒

VG
skorbock

15.11.2017, 07:47
1
*eva*
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
Krass, irgendwie hätte ich erwartet dass es einem SB nicht so geht. Danke für Deinen Beitrag, skorbock.

15.11.2017, 08:08
erato
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
(12.11.2017 21:40)PiscesGuy83 schrieb:  Es gibt Leute die nur nehmen ohne etwas zu geben, dann gibt es Leute die nur etwas geben, wenn sie sicher etwas zurückbekommen (Tauscher) und dann gibt es Gebermenschen, die geben egal was kommt.

Die geben, weil sie meinen, die anderen mögen sie nur, wenn sie nützlich für ihre Mitmenschen sind. Da geht es also um Akzeptanz erschaffen.
Oder diejenigen, die geben, weil sie sich Wertschätzung oder Anerkennung (z.B. im Sinne ihrer Kompetenz) erhoffen.

Sich als reine Gebernatur zu identifizieren, ist nach meiner Meinung gefährlich, weil man sich künstlich eine Opferrolle damit erschafft.... und anderen eine Täterrolle zuschiebt. Besser ist es hinzugucken, warum man das macht.... man hat nämlich immer irgendwas davon. Etwas anderes zu behaupten, ist doch Selbstbetrug.

15.11.2017, 08:35
1
moon
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
(12.11.2017 21:40)PiscesGuy83 schrieb:  Vor ein paar Wochen habe ich mich dazu entschlossen einige dieser "Freundschaften" nicht weiter zu pflegen. Daher die Frage: WIe macht ihr das? Wie geht ihr mit "Freunden" um, die sich nur melden wenn sie etwas wollen?

auflaufen lassen wenn sie etwas wollen und keine energie reinsetzen.... diese sorte entsorgt sich von allein Wink

15.11.2017, 09:31
PiscesGuy83
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
[quote='skorbock' pid='967302' dateline='1510714697']


Ich versuche auch immer alles selbst zu regeln, vielleicht ist das mein SB-Aszendent. Mir geht es meist, wenn ich Hilfe brauche darum dass ich einfach mal über Probleme reden will. Ich merke wie mir das hilft einfach mal die Meinung jemand anderes dazu zu hören bzw. es einfach nach außen zu kommunizieren, das hilft mir eine neue Perspektive zu bekommen. Ich war noch nie jemand, der erwartet fertige Lösungen präsentiert zu bekommen.

Wenn ich mir überlege, wie ich so meine Freunde gefunden habe, dann war das nicht dadurch dass ich ja sagte, sondern weil ich nein sagte. Ich war als Kind eher schwer zu begeistern für irgendwas und schloss mich nie gerne Gruppen an, fand allgemein alles um mich herum nicht zufriedenstellend. D.h. die die übrig blieben wurden durch irgendwelche Zufälle dann meine Freunde. Manche von ihnen konnte ich am Anfang überhaupt nicht leiden. Bei einem war es besonders krass. Er war laut, klein und kindisch.- und zu meinem Entsetzen sah ich auf der Klassenliste dass er exakt am gleichen Tag geboren wurde wie ich. Wir wurden gezwungen ein Referat zusammen über ein besonderes Hassthema von uns beiden abzuhalten und da entdeckten wir viele Gemeinsamkeiten. Aber über die Jahre merkte ich, dass er ein hoffnungsloser Egozentriker ist und dass unsere Freundschaft nur funktioniert, wenn ich erheblich zurückstecke.
Also das mit dem Grenzenziehen kann ich zu 100 % nachvollziehen. Das Revue passieren lassen ist wohl genau der Prozess in dem ich mich zur Zeit befinde. Ich bin teilweise aber unentschlossen.....

Danke für deine EInblicke, das hilft mir weiter!

15.11.2017, 09:52
PiscesGuy83
 
RE: Was tut ihr Fische, wenn ihr merkt ihr werdet ausgenutzt?
(15.11.2017 08:08)erato schrieb:  
(12.11.2017 21:40)PiscesGuy83 schrieb:  Es gibt Leute die nur nehmen ohne etwas zu geben, dann gibt es Leute die nur etwas geben, wenn sie sicher etwas zurückbekommen (Tauscher) und dann gibt es Gebermenschen, die geben egal was kommt.

Die geben, weil sie meinen, die anderen mögen sie nur, wenn sie nützlich für ihre Mitmenschen sind. Da geht es also um Akzeptanz erschaffen.
Oder diejenigen, die geben, weil sie sich Wertschätzung oder Anerkennung (z.B. im Sinne ihrer Kompetenz) erhoffen.

Sich als reine Gebernatur zu identifizieren, ist nach meiner Meinung gefährlich, weil man sich künstlich eine Opferrolle damit erschafft.... und anderen eine Täterrolle zuschiebt. Besser ist es hinzugucken, warum man das macht.... man hat nämlich immer irgendwas davon. Etwas anderes zu behaupten, ist doch Selbstbetrug.

Da vertrete ich einen gänzlich anderen Standpunkt. Ich habe noch nie so gedacht, wie von dir illustriert. Damit versuchst du etwas durchweg Positives in etwas Negatives zu verwandeln, was keinen Sinn ergibt außer eine Erklärung für etwas zu finden, was du so vielleicht nicht nachvollziehen kannst, weil du selbst nicht so bist.

Letztendlich kann man immer logische Erklärungen für etwas finden, wenn man unbedingt will. Man kann auch jemanden, der mitfühlend ist und anderen helfen will unterstellen, dass er aus rein egoistischen Beweggründen handelt, weil er das Leid was er in sich selbst verspürt, das berühmte Mitleid, vertreiben will um sich selbst besser zu fühlen.

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