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Zitate 1 bis 15 zum Thema Freiheit
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Der Glaube an eine größere und bessere Zukunft ist einer der mächtigsten Feinde gegenwärtiger Freiheit. Freiheit ist die Freiheit zu sagen, daß zwei und zwei gleich vier ist. Sobald das gewährleistet ist, ergibt sich alles andere von selbst. Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt. Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt. Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muß. Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenzen die Freiheit der anderen. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Freiheit - eines der kostbarsten Güter der Einbildungskraft. Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewußtsein der Freiheit. Die Presse muß die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun. Was die Freiheit uns gibt, stiehlt sie dem Sozialismus, und was der Sozialismus uns gibt, stiehlt er der Freiheit. Sozialismus und Freiheit schließen einander definitionsgemäß aus. Die Sprache kann der letzte Hort der Freiheit sein. Wir wissen, daß ein Gespräch, daß ein heimlich weitergereichtes Gedicht kostbarer sein kann als Brot, nach dem in allen Revolutionen die Aufständischen geschrien haben. Die Nöte des Menschen sind ohne Zahl. Und doch kann ihm nichts Schlimmeres zustoßen als der Verlust der Freiheit.
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