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So manche Wahrheit ging von einem Irrtum aus. |
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Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod. |
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Ganz aufgehen in der Familie heißt ganz untergehen. |
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Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt. |
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Und ich habe mich so gefreut!, sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts? |
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Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering. |
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Nichts bist du, nichts ohne die andern. Der verbissenste Misanthrop braucht die Menschen doch, wenn auch nur, um sie zu verachten. |
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Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst. |
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Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat. |
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Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere Fehler sich bequemer breitmachen können. |
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Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält. |
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Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzlichen Worten. |
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Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht. |
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Wer nichts weiß, muß alles glauben. |
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Nichts lernen wir so spät und verlernen wir so früh, als zugeben, daß wir unrecht haben. |
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Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit. |
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Das Vertrauen ist etwas so Schönes, daß selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt. |
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Ein Urteil läßt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil. |
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Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt. |
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Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind. |
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Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du annimmst und tausendmal, bevor du verlangst und forderst. |
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Die Summe unserer Erkenntnis besteht aus dem, was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben. |
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Wenn der Mann das Amt hat und die Frau den Verstand, dann gibt es eine gute Ehe. |
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Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst. |
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Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus. |
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Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche. Ein hochmütiger Mensch schreibt es sich zu. |
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Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht. |
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Die eingebildeten Übel sind die unheilbarsten. |
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Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor. |
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Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich. |
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Der Spott endet, wo die Vernunft beginnt. |
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'Man kann nicht allen helfen', sagt der Engherzige und hilft keinem. |
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Dem großen Publikum ist ein Buch nicht leicht zu schlecht, sehr leicht aber zu gut. |
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Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit. |
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Die meisten Nachahmer lockt das Unnachahmliche. |
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Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an. |
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Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein. |
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Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns. |
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Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen. |
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Je mehr du dich selbst liebst, je mehr bist du dein eigener Feind. |
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Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei. |
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Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich. |
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Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein. |
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Die kleinsten Sünder tun die größte Buße. |
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Das Alter verklärt oder versteinert. |
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Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewußtseins. |
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Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben. |
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Ein Urteil läßt sich widerlegen, ein Vorurteil nie. |
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Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann. |
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Ihr jubelt über die Macht der Presse - graut euch nie vor ihrer Tyrannei? |
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An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird. |
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So mancher meint ein gutes Herz zu haben und hat nur schwache Nerven. |
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Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht. |
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Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie. |
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Die meiste Nachsicht übt der, der die wenigste braucht. |
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Es gibt keine schüchternen Lehrlinge mehr, es gibt nur noch schüchterne Meister. |
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Wenn der Mensch etwas verschweigen will, dann gibt es keine Macht auf Erden, die ihm sein Geheimnis entreißt. |
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Eine stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg. |
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Kein Toter ist so gut begraben wie eine erloschene Leidenschaft. |
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Nichts wird oft so unwiederbringlich versäumt wie eine Gelegenheit. |
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Dauernde Freundschaft kann nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen. |
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Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. |
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Die Eitelkeit weist jede gesunde Nahrung von sich, lebt ausschliesslich von dem Gifte der Schmeichelei und gedeiht dabei in üppigster Fülle. |
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Was nennen die Menschen gerne dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. |
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Es gibt Frauen, die ihre Männer mit einer ebenso blinden, schwärmerischen und rätselhaften Liebe lieben wie Nonnen ihr Kloster. |
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Die Leute, denen man nie widerspricht, sind entweder die, welche man am meisten liebt, oder die, welche man am geringsten achtet. |
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Wirkliche Eleganz heisst, in Rufweite hinter der Mode zu bleiben. |
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Beim Tode eines geliebten Menschen schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben, dass der Schmerz über unseren Verlust sich nie vermindern wird. |
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Arme Leute schenken gern. |
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Menschen, die nach immer grösserem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu geniessen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nicht zu Tische setzen. |
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Wir sind in Todesangst, dass die Nächstenliebe sich zu weit ausbreiten könnte, und richten Schranken gegen sie auf - die Nationalitäten. |
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Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun |
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