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Zitate 1 bis 15 zum Thema Zeit
Zeit haben nur diejenigen, die es zu nichts gebracht haben. Und damit haben sie es weitergebracht als alle anderen. Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit. Die Zeit ist kein Geld. Aber den einen nimmt das Geld die Zeit und den anderen die Zeit das Geld. Zuviel Freizeit kann dazu führen, daß die Menschen in Zukunft dazu übergehen, das zu tun, was sie schon immer getan haben, nämlich sich gegenseitig umzubringen. Eine Fehlentscheidung auf Anhieb spart immerhin Zeit. Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei. Die Zeiten ändern sich, und wir mit mit ihnen. Die Gegenwart ist der Zustand zwischen der guten alten Zeit und der schöneren Zukunft. Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat. Wie man, auf einem Schiffe befindlich, sein Vorwärtskommen nur am Zurückweichen und demnach Kleinerwerden der Gegenstände auf dem Ufer bemerkt, so wird man sein Alt- und Älterwerden daran inne, daß Leute von immer höhern Jahren einem jung vorkommen. Unsere Zeit ist eine Zeit der Erfüllung, und Erfüllungen sind immer Enttäuschungen. Das Merkwürdigste an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit später die gute alte Zeit nennen wird. Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte. Gegen den Strom der Zeit kann zwar der einzelne nicht schwimmen, aber wer Kraft hat, hält sich und läßt sich von demselben nicht mit fortreißen.
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