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Zitate 1 bis 12 zum Thema Erziehung
Gute Erziehung besteht darin, das man verbirgt, wieviel man von sich selber hält und wie wenig von den anderen. In den ersten Lebensjahren eines Kindes bringen ihm die Eltern Gehen und Sprechen bei, in den späteren verlangen sie dann, daß es stillsitzt und den Mund hält. Weil moderne Erziehung so selten von großer Hoffnung beseelt ist, wird so selten ein großes Resultat erreicht. Die besterzogenen Kinder sind jene, die gelernt haben, ihre Eltern zu sehen, wie sie wirklich sind; Heuchelei ist nicht die erste Pflicht der Eltern. Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben. Es kann nicht früh genug darauf hingewiesen werden, daß man die Kinder nur dann vernünftig erziehen kann, wenn man zuvor die Lehrer vernünftig erzieht. Man erstickt den Verstand der Kinder unter einem Ballast unnützer Kenntnisse. Aufklärung nennt man den Vorgang, bei dem ein Erwachsener mit Hilfe aller seiner Kenntnisse den Kindern ein Viertel von dem erzählt, was sie schon wissen. Erst wenn man genau weiss, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat. Einen Menschen erziehen heißt, ihm zu sich selbst verhelfen. Das Herz einer Mutter ist das Schulzimmer ihres Kindes. Sollen wir Kinder ziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden.
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