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Zitate 61 bis 75 zum Thema Ehe
Gelehrte sind als Ehemänner leicht zu betrügen. Je mehr ein Mensch weiss, desto weniger ahnt er. Witwenschaft ist meist die einzige Entschädigung, die eine Frau für die Ehe bekommt. Das Schlimme an der Ehe ist, dass man eine alltägliche Frau geheiratet hat, obwohl man sich eine allnächtliche gewünscht hatte. Für manche Frau ist der Ehemann ein Hometrainer zur Vorbereitung auf Auswärtsstarts. Die meisten Ehefrauen besuchen ihren Mann gerne im Krankenhaus, weil sie dann wenigstens wissen, wo er ist. Wenn ein Mädchen heiratet, tauscht es die Aufmerksamkeiten vieler Männer gegen die Unaufmerksamkeit eines einzigen ein. Wenn ein Ehepaar den gleichen Geschmack hat, so heisst das in den meisten Fällen, dass der Mann seinen verloren hat. Die allzu romantische Liebe endet entweder, wie die einen Ströme, in einem Meer von salzigen Tränen oder versickert, wie die andern, in der öden Wüste einer Ehe. Für die Frau bedeutet die Ehe neben einem schlechten Mann, lebendig begraben zu sein. Eine Ehe nebeneinander ist die Summe zweier Einsamkeiten, gebrochen durch Langeweile. Die Ehe ist im Leben auch eine Art Sicherheitsgurt: Unfallfolgen aller Art werden dadurch erheblich gemildert. Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, auch was den Ehepartner betrifft. Das Geheimnis einer glücklichen Ehe? Totale Unterwerfung! Die erste Aufgabe einer jungen Ehefrau besteht darin, die Freunde ihres Mannes in die Flucht zu kochen. Grüne Witwen sind Hinterbliebene von Männern, die noch leben.
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