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Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man läßt. |
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Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat. |
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Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden. |
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Gewißheit gibt allein die Mathematik. Aber leider streift sie nur den Oberrock der Dinge. Wer je ein gründliches Erstaunen über die Welt empfunden, will mehr. Er philosophiert. |
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Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung. |
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Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten. |
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Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge. |
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Dummheit ist auch eine natürliche Begabung. |
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Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch. |
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Man nimmt in der Welt jeden, wofür er sich gibt, aber er muß sich auch für etwas geben. Man erträgt die Unbequemen lieber, als man die Unbedeutenden duldet. |
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Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten. |
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Der Philosoph hat wie der Hausbesitzer immer Reparaturen. |
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Platonische Liebe kommt mir so vor wie ein ewiges Zielen und niemals losdrücken. |
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Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Sachen, welche wir nicht kriegen. |
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Unterhaltung besteht meistens nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern daß man etwas Dummes anhören muß. |
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Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt wird, kriegt augenblicklich Junge. |
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Der Ruhm wie alle Schwindelware, hält selten über tausend Jahre. |
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Ach, spricht er, die größte Freud' ist doch die Zufriedenheit. |
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Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. |
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Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben. |
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Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß. |
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Ausdauer wird früher oder später belohnt - meistens aber später. |
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Der klugen Leute Ungeschick, stimmt uns besonders heiter. Man fühlt doch für den Augenblick, sich auf einmal gescheiter. |
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Obwohl die Welt ja, sozusagen, wohl manchmal etwas mangelhaft, wird sie doch in den nächsten Tagen vermutlich noch nicht abgeschafft. |
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Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie. |
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Verlockend ist der äussere Schein. Der Weise dringet tiefer ein. |
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Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut. |
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Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt. |
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Es ist ein lobenswerter Brauch, wer was Gutes bekommt, der bedankt sich auch. |
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Es ist ein Brauch von alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör. |
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Beim Duett sind stets zu sehn: Zwei Mäuler, welche offen stehn. |
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Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel. |
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In Ängsten findet manches statt, was sonst nicht stattgefunden hat. |
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Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten. |
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Denn der Mensch als Kreatur hat von Rücksicht keine Spur. |
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