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Der Schriftsteller scheut sich vor Gefühlen, die sich zur Veröffentlichung nicht eignen; er wartet dann auf seine Ironie. |
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Ob es Gott gibt, wenn es einmal kein menschliches Hirn mehr gibt, das sich eine Schöpfung ohne Schöpfer nicht denken kann? |
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Das Bewußtsein unserer Sterblichkeit ist ein köstliches Geschenk, nicht die Sterblichkeit allein, die wir mit den Molchen teilen, sondern unser Bewußtsein davon. Das macht unser Dasein erst menschlich. |
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Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei. |
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Verhältnis von Lebensalter und Unwissen: Welche mathematische Kurve ergibt das? Trotz Zuwachs an Wissen schnellt die Kurve mit dem Lebensalter: das Unwissen wird unendlich. |
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Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen. |
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Muße und Wohlleben sind unerlässliche Voraussetzungen aller Kultur. |
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Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur. |
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Die meisten verwechseln Dabeisein mit Erleben. |
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Geist ist die Voraussetzung der Langeweile. |
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Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand! |
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Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn. |
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Jeder Mann hat etwas Höheres als das Weib, wenn er wieder nüchtern ist. |
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Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. |
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Frau: ein Mensch, bevor man sie liebt, manchmal auch nacher; sobald man sie liebt, ist sie ein Wunder. |
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Alltag ist nur durch Wunder erträglich. |
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Mancher hält sich für einen Frauenkenner, weil er jeder Frau gegenüber jedesmal denselben Fehler macht. |
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Die Schweizer Armee ist kriegerisch nicht geprüft worden, deshalb eignet sie sich zur Legende. |
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