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Andere beherrschen erfordert Kraft. Sich selbst beherrschen fordert Stärke. |
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Andere erkennen ist weise. Sich selbst erkennen ist Erleuchtung. |
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Der Weise lebt in der Einfalt und ist ein Beispiel für viele. Er will nicht selber scheinen, darum wird er erleuchtet. |
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Besser als einer, der weiß, was recht ist, ist einer, der liebt, was recht ist; und besser als einer, der liebt, was recht ist, ist einer der Begeisterung fühlt für das, was recht ist. |
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Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren. |
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Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen. |
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Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege. Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut. Nur der Liebende ist mutig, nur der Genügsame ist großzügig, nur der Demütige ist fähig zu herrschen. |
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Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen. Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe. Freundlichkeit im Geben schafft Liebe. |
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Genug zu haben ist Glück, mehr als genug zu haben ist unheilvoll. Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld. |
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Der Weise hat keine unumstößlichen Grundsätze; er passt sich anderen an. |
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Alle Frauenkleider sind nur Variationen des ewigen Streites zwischen dem eingestandenen Wunsch, sich zu kleiden, und dem uneingestandenen Wunsch, sich zu entkleiden. |
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Es gehört schon eine Menge Mut dazu, schlicht und einfach zu erklären, dass der Zweck des Lebens ist, sich seiner zu erfreuen. |
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Reich ist, wer weiß, dass er genug hat. |
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Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt. |
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Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht. |
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Wer andere beherrscht ist stark; wer sich selbst beherrscht ist mächtig. |
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Wertvoller Mensch ist streitlos.
Streitender Mensch ist wertlos. |
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Wer gern Recht behält, den überhört man. |
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Verantwortlich ist man nicht nur, für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. |
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Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus. |
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Neben der edlen Kunst, etwas zu erledigen, gibt es die nicht minder edle, Dinge ungetan zu lassen. Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit. |
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Weiser ist die Weisheit, die schwer errungen werden musste. |
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Wissen, dass man nichts weiß, das ist das Allerhöchste. |
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Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit. |
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Die größte Offenbarung ist die Stille. |
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Gnade und Ungnade - Angst machen sie beide. |
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Der Weise ist nicht gelehrt, der Gelehrte ist nicht weise. |
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Stets sorge, dass das Volk ohne Wissen und Wunsch sei. Und sorge zugleich, dass die Wissenden nicht zu handeln wagen. |
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Nur wer sich in Genügsamkeit genügt, hat stets genug. |
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Das Volk hungert, weil die Herren zu viel Steuern verzehren. |
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Wer weiß, spricht nicht, wer spricht, weiß nicht. |
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Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz. |
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Was ist ein wahres Geheimnis?
Etwas, das für jeden offen da liegt -
und der eine erkennt es,
der andere jedoch nicht. |
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Wenn Tao (Gott) verloren geht, kommt die Tugend.
Wenn die Tugend verloren geht, kommt die Wohltätigkeit.
Wenn die Wohltätigkeit verloren geht, kommt die Gerechtigkeit.
Wenn die Gerechtigkeit verloren geht, Kommen die Moralregeln. |
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Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht grausam
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch |
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Wer da sagt: schön schafft zugleich: unschön.
Wer da sagt: gut, schafft zugleich: ungut.
Bestehen bedingt: nicht bestehen,
verworren bedingt: einfach,
hoch bedingt: nieder,
laut bedingt: leise,
bedingt: unbedingt,
jetzt bedingt: einst.
Also der Erwachte:
Er wirkt, ohne zu reden,
er sagt, ohne zu reden.
Er trägt alle Dinge in sich
zur Einheit beschlossen.
Er erzeugt, doch besitzt nicht
er vollendet Leben,
beansprucht nicht Erfolg.
Weil er nicht beansprucht,
erleidet er nie Verlust. |
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Wahre Worte sind nicht angenehm,
angenehme Worte sind nicht wahr. |
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Wer nicht genügend vertraut, wird kein Vertrauen finden. |
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Um sein Nichtwissen wissen ist das Höchste. Um sein Wissen nicht wissen ist krankhaft. |
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Der Edle weiß, ohne irgendwo hinzugehen,
sieht, ohne hinzublicken und hat Erfolg
ohne eigenes Zutun. |
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Das Böse lebt nicht in der Welt der Menschen.
Es lebt allein im Menschen. |
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Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück. |
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Wer sich am Ziel glaubt, geht zurück. |
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Je mehr Verbote, umso ärmer das Volk. |
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Wer sich auf die Zehen stellt, steht nicht fest. |
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