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Eine halbe Wahrheit ist nie die Hälfte einer ganzen. |
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Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, daß die Törichten immer wieder dieselben Fehler machen, die Gescheiten immer wieder neue. |
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Die meisten guten Werke tut das schlechte Gewissen der Sündigen, nicht das unbefleckte der Gerechten. |
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Man sollte nicht nur zu wissen meinen, sondern auch zu meinen wissen. |
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Schweigen ist ein köstlicher Genuß, aber um ihn ganz auszuschöpfen, muß man einen Gefährten haben. Allein ist man nur stumm. |
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Wie einfach wäre das Leben, wenn sich die unnötigen Sorgen von den echten unterscheiden ließen! |
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Wir meinen die Natur zu beherrschen, aber wahrscheinlich hat sie sich nur an uns gewöhnt. |
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Nichts ist einfacher als sich schwierig auszudrücken, und nichts ist schwieriger als sich einfach auszudrücken. |
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Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie. |
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Wer seinen nächsten verurteilt, der kann irren. Wer ihm verzeiht, der irrt nie. |
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Das Vorurteil ist die hochnäsige Empfangsdame im Vorzimmer der Vernunft. |
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Man erobert die Wahrheit nicht, indem man ihr die Kleider vom Leibe reißt. |
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Unter allen denkbaren Irrtümern ist immer die Wahrheit am leichtesten zu widerlegen. |
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Ein guter Einfall ist wie ein Hahn am Morgen. Gleich krähen andere Hähne mit. |
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Das Böse, das wir tun, wird uns vielleicht verziehen werden. Aber unverziehen bleibt das Gute, das wir nicht getan haben. |
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Alle guten Werke sind nur möglich, weil das Herz keine Vernunft kennt. |
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