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Als Mensch muss man lebendig sein. Als Künstler postum. |
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Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst, für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt, und die Gewißheit, für gescheit zu gelten, wenn man etwas tadelt. |
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Man muß wissen, wie weit man zu weit gehen kann. |
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Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten. |
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Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit. |
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Die große Stärke der Narren ist es, daß sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen. |
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Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst, für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt, und für gescheit zu gelten, wenn man etwas tadelt. |
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Es gibt keine schöpferische Tätigkeit ohne Ungehorsam. |
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Je mehr Kerzen deine Geburtstagstorte hat, desto weniger Atem hast du, um sie auszublasen. |
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Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen. |
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Dem Schlaf enthoben, welkt der Traum. Er ist ein submarines Gewächs, das ausserhalb des Wassers abstirbt. - Was der Traum uns lehrt, ist die bittere Einsicht in unsere Begrenztheit. |
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Takt besteht darin, daß man weiß, wieweit man zu weit gehen darf. |
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Gute Erziehung besteht darin, das man verbirgt, wieviel man von sich selber hält und wie wenig von den anderen. |
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Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern. |
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