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Der Wunsch, klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden. |
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Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen. |
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Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind. |
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Bisweilen gehört nicht weniger Klugheit dazu, auf einen guten Rat zu hören, als sich selbst einen solchen zu geben. |
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Mit nichts ist man so freigebig wie mit seinen Ratschlägen. |
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Was uns hindert, unsere Freunde auf den Grund unseres Herzens blicken zu lassen, ist gewöhnlich nicht so sehr Mißtrauen gegen sie als gegen uns. |
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Es ist ebenso leicht, sich selbst zu täuschen, ohne es zu merken, wie es schwer ist, die andern zu täuschen, ohne daß sie es bemerken. |
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Wer ohne die Welt auszukommen glaubt, irrt sich. Wer aber glaubt, daß die Welt nicht ohne ihn auskommen könne, irrt sich noch viel mehr. |
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Kein Mensch hat öfter unrecht als der, der es nicht ertragen kann, unrecht zu haben. |
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Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen. |
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Die Hoffnung, so trügerisch sie ist, dient wenigstens dazu, uns auf angenehmem Weg an das Ende des Lebens zu führen. |
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Wir haben nicht nur in der Sprache, sondern auch im Denken und Fühlen den Akzent unseres Landes. |
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Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen. |
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Es ist viel leichter, einen ersten Wunsch zu unterdrücken, als sich die Wünsche zu erfüllen, die der erste nach sich zieht. |
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Ein geistreicher Mensch wäre oft recht in Verlegenheit ohne die Gesellschaft der Dummköpfe. |
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Greise geben gern gute Lehren, um sich zu trösten, daß sie nicht mehr imstande sind, schlechte Beispiele zu geben. |
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Das beste Mittel, um getäuscht zu werden, ist, sich für schlauer zu halten als die anderen. |
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