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Die heutige Gesellschaft leidet sowohl unter einem Überschuß an Leuten als auch an einem Mangel an Menschen. |
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Die Musikalität mancher Zeitgenossen beschränkt sich ausschließlich auf das Spucken großer Töne. |
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Die Muttersprache der Liebe: die Zärtlichkeit. |
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Manche Leute denken nur noch praktisch. Praktisch so gut wie nie. |
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Einsparungsmaßnahme: Wir können uns nur noch billige Ausreden leisten. |
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Fortschritt: Der Mensch geht nicht mehr auf allen Vieren - er fährt auf ihnen. |
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Manche gehen nur ganz selten in sich. Sie kommen sich dort wie ein Ausländer vor. |
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Wer immer das erste und das letzte Wort haben muss, ist mit Selbstgesprächen bestens bedient. |
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Berechnende Menschen müssen zuerst die Sterne zählen, bevor sie sich am nächtlichen Himmel erfreuen können. |
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Ein Vergleich, der sitzt: Im Wein liegt die Wahrheit. Klar, denn stehen kann sie dann nicht mehr. |
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Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro. |
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Die Kunst des Lebens besteht darin, dem Alltag immer wieder Sonntage abzugewinnen. |
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Auf dem Sportplatz der Moral gibt es mehr Schiedsrichter als Spieler. |
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Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. |
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Erfolg ist ein Geschenk - eingepackt in harte Arbeit. |
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Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist es völlig egal, was uns trennt. |
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Manche Leute glauben, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dabei waren es in Wirklichkeit nur Buchstabensuppen. |
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Die Weltoffenheit mancher Leute beschränkt sich im wesentlichen auf ihr Maul. |
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Immer mehr Leute führen ein Doppelleben: Sie sündigen für zwei. |
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Massenunterhaltungen sind moderne Krippenspiele, an denen zwar keine Heiligen, aber dafür sehr, sehr viele Ochsen und Eseln teilnehmen. |
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Heutzutage verschenkt man sein Herz nicht mehr, man vermietet es höchstens für eine Zeit lang. |
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In einer Gesellschaft, in der eine Hand die andere wäscht, geht es allen, die da nicht mittun, ziemlich dreckig. |
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Was und wie andere über uns reden, sagt mehr über sie aus als über uns. |
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Wenn es darum geht, die Zeichen der Zeit zu lesen, merkt man erst, wie viele Analphabeten herumrennen. |
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Das konnte auf Dauer nicht gut gehen: Mehr als 200 Pferdestärken unter der Motorhaube und ein Esel am Steuer. |
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Auch Umwege erweitern unseren Horizont. |
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