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Wer von all seinen Gewohnheiten Kenntnis nähme, wüßte nicht mehr, wer er ist. |
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Tiere sind schon darum merkwürdiger als wir, weil sie ebensoviel erlebt haben, es aber nicht sagen können. Ein sprechendes Tier wäre nicht mehr als ein Mensch. |
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Es gibt keinen Schmerz, der nicht zu übertreffen wäre, das einzig Unendliche ist der Schmerz. |
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Wie leicht sich das sagt: sich selber finden! Wie man erschrickt, wenn es wirklich geschieht! |
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Ein niederschmetternder Gedanke: daß es vielleicht überhaupt nichts zu wissen gibt; daß alles Falsche nur entsteht, weil man es wissen will. |
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Man mag drei- oder viertausend Menschen gekannt haben, man spricht aber immer nur von sechs oder sieben. |
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Feig, wirklich feig ist nur, wer sich vor seinen Erinnnerungen fürchtet. |
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Wie wenig du gelesen hast, wie wenig du kennst - aber vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist. |
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Es gibt keine größere Illusion als die Meinung, Sprache sei ein Mittel der Kommunikation zwischen Menschen. |
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Der Beweis ist das Erb-Unglück des Denkens. |
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Man weiß nie, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden. Aber weiß man denn, was draus wird, wenn sie nicht verändert werden? |
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Immer zierlicher die Uhren, immer gefährlicher die Zeit. |
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Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der die Macht attackiert hat, ohne sie für sich zu wollen. |
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