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Alle Erziehung, ja alle geistige Beeinflussung beruht vornehmlich auf Bestärken und Schwächen. Man kann niemanden zu etwas bringen, der nicht schon dunkel auf dem Wege dahin ist, und niemanden von etwas abbringen, der nicht schon geneigt ist, sich ihm zu |
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Ein wirklich eigener Gedanke ist immer noch so selten wie ein Goldstück im Rinnstein. |
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Es ist merkwürdig, daß ein mittelmäßiger Mensch oft vollkommen recht haben kann und doch nichts damit durchsetzt. |
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Eine der größten Unverfrorenheiten des Menschen ist, dies oder jenes Tier mit Emphase falsch zu nennen, als ob es ein noch falscheres Wesen gäbe in seinem Verhältnis zu den anderen Wesen als der Mensch. |
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Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten. |
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Das Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas. |
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Das ist meine allerschlimmste Erfahrung: Der Schmerz macht die meisten Menschen nicht groß, sondern klein. |
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Wer die Welt zu sehr liebt, kommt nicht dazu, über sie nachzudenken; wer sie zuwenig liebt, kann nicht gründlich genug über sie denken. |
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Einander kennenlernen, heißt lernen, wie fremd man einander ist. |
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Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird. |
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Vorsicht und Mißtrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Mißtrauen nötig. |
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Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. |
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Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben. |
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann. |
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Die zur Wahrheit wandern, wandern allein. |
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Wir sind geborene Polizisten. Was ist Klatsch andres als Unterhaltung von Polizisten ohne Exekutivgewalt. |
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Der Weise verzichtet auf alles, worauf sich irgendwie verzichten lässt; denn er weiss, dass jedes Ding eine Wolke von Unzufriedenheit um sich hat. |
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Was ist das erste, wenn Herr und Frau Müller in den Himmel kommen? Sie bitten um Ansichtskarten. |
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Die Sterne lauter ganze Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument. |
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