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Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß. |
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Ein Prozeß, der von der Amöbe zum Menschen geführt hat, schien den Philosophen augenscheinlichen Fortschritt zu bedeuten - aber ob die Amöbe dieser Auffassung zustimmen würde, ist nicht bekannt. |
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Freies Fragen wird verhindert werden, solange es Ziel der Erziehung ist, Überzeugung statt Denken hervorzubringen. |
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Weil moderne Erziehung so selten von großer Hoffnung beseelt ist, wird so selten ein großes Resultat erreicht. |
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Wenn ich mit intellektuellen Freunden spreche, festigt sich in mir die Überzeugung, vollkommenes Glück sei ein unerreichbarer Wunschtraum. Spreche ich dagegen mit meinem Gärtner, bin ich vom Gegenteil überzeugt. |
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Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle unrecht haben. |
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Der Moralist pflegt gern die Ansprüche der menschlichen Natur zu übersehen; in solchen Fällen wird aber wahrscheinlich die Natur des Menschen von den Ansprüchen des Moralisten keine Notiz nehmen. |
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Es ist lange her, daß sich die menschliche Phantasie die Hölle ausgemalt hat, aber erst durch ihre jüngst erworbenen Fertigkeiten ist sie in die Lage versetzt worden, ihre einstigen Vorstellungen zu verwirklichen. |
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Es ist wohl klar, daß wir nie auf die Gegenüberstellung von "gut" und "schlecht" gekommen wären, wenn wir keine Wünsche hätten. |
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Die Zukunft des Menschen steht auf dem Spiel; sie ist gesichert, sobald nur genügend Menschen sich dieser Einsicht nicht verschließen. |
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Zynismus: das Ergebnis einer Verbindung von Bequemlichkeit mit Machtlosigkeit. |
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Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es. |
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Man kann von allen Lastern frei sein und trotzdem keine einzige Tugend besitzen. |
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Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte. |
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Mehrheiten zementieren das Bestehende. Fortschritt ist nur über Minderheiten möglich. |
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Leider erkennen viele Menschen erst im Unglück, dass sie vorher glücklich waren. |
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Unbedingt mit zum Glück gehört, manches, was man möchte, nicht zu haben. |
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Wer seine Gedanken und Hoffnungen auf etwas richten kann, das jenseits des "Ichs" liegt, wird einen gewissen Frieden inmitten der unvermeidlichen Lebenssorgen erringen. Das ist den reinen Egoisten unmöglich. |
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