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Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?


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Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
06.06.2018, 17:23
KatharinaKir
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
Puh, alpha, ehrlich, Du und ich, wir sind wie Tag und Nacht! Ich könnte nicht überraschter, bereicherter und dankbarer sein. Deine Perspektive ist so oft schon mein großer blinder Fleck gewesen... Das stellen Deine Zeilen schon wieder unter Beweis...

Das mit dem Zelten hab ich übrigens nicht aus Pretty Woman. Ich sah den zuletzt mit 3 Jahren, vermute ich^^ Und doch, doch, er stand früher schon das eine oder andere Mal, wenn etwas vorgefallen war, aus Schreck und Sorge vor meiner Türe mit einem riesigen Strauß Rosen... Ich glaub, wir sind beide so schnulzig!!! ... hmm... Ach, jetzt rast mein Herz wirklich. Also, jetzt kommt das große Spiel, ja? Okay.

...
So... Okay.. Jetzt habe ich eine mächtige Tachykardie und das Blut pulsiert in meinen Ohren. Ich hab eben geschrieben: "Sag mir, wann Du anzutreffen bist. Wir müssen richtig miteinander reden."

Gleich geht mein Kreislauf in den Keller. Ich leg mich kurz hin und muss dann die Nacht durcharbeiten. Mensch, alpha, ich genieße Deine Natur! Aber Schriftstellerin bist Du nicht???

Natune.net
06.06.2018, 19:10
1
Amaterasu
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
Liebe Katharina, ich finde das ist alles ein einziges Wirrwarr...

Du fühlst dich ohnmächtig, weil dir die Mittel fehlen, um etwas zu tun.

Was meinst du mit Mittel? Und was möchtest du tun?

Dann sitzt du da - so kommt es mir vor - und wartest, dass er etwas tut, weil du ja irgendwie nichts tun kannst, weil ja keine Mittel. So.

(06.06.2018 15:52)KatharinaKir schrieb:  Ich hatte ja auch, wie gesagt, die ganze Zeit ein wunderbares Gefühl, bis er spazieren ging und als er wiederkam das Gespräch so stockte und ich dann sagte: "Ich glaube, Dir wäre es lieber, wenn ich jetzt ginge, nicht wahr? Ist nicht schlimm, ich bin nicht enttäuscht, wir wussten ja nicht, was uns erwarten würde".

Also dir fehlen die Mittel, deswegen soll er etwas tun. Er tut aber nicht so wie du gerne hättest. Und was passiert dann? In deiner angeblichen Ohnmacht machst du aber jede Menge. Wie Alpha schon erwähnte, legst du ihm Worte in den Mund. Du sagst, dass es nicht schlimm ist und du nicht enttäuschst bist, aber hier bist du fix und fertig und drehst am Rad, weil er mal um den Block musste und dich alleine gelassen hat. Was machst du dir da vor? Von wegen "nicht schlimm" und "nicht enttäuscht". Was versuchst du ihm vorzumachen? Womit verschwendest du deine Energie? Dabei steht in deinem Threadtitel "das offene und ehrliche Gespräch"...
Auf mich wirkt das sehr verwirrend.


(06.06.2018 15:52)KatharinaKir schrieb:  Ich wünschte, wir hätten explizit angesprochen, ob es überhaupt infrage käme, dass wir es noch einmal mit einer Beziehung versuchen könnten, aber weder mir noch ihm kam etwas dergleichen auch nur ansatzweise über die Lippen nach all den Monaten totale Funkstille...

Das ist doch völlig normal. Nach all den Entwicklungen seit ihr euch kennt bis zu diesem Gespräch ist vieles passiert, was noch geklärt werden muss, auch jeder für sich. Du machst dir selbst unnötig Druck.


(06.06.2018 15:52)KatharinaKir schrieb:  Ich habe, als er sagte, er habe ja so viel versucht, erwidert: "Was nutzen mir Zeilen, was nutzt es, wenn Du Freunde kontaktierst? Du hast in der Nacht meinen Glauben an uns zerstört, als Du mich allein gelassen hast; ich hätte das nie von Dir erwartet. Du hättest vor meiner Wohnung zelten müssen, erst dann hätte ich darin eine echte Geste, Deinen Löwen-Mut, entdeckt!"
Ich meinte das auch so. Ich meine das auch heute noch so... Er hätte etwas tun müssen, vor dem ich nicht fliehen kann. Höchsten dann, wenn die Konfrontation unausweichlich gewesen wäre, hätte ich mir seine Entschuldigung vielleicht angehört und wäre weich geworden (ich habe ja insgeheim darauf gehofft, viele Monate, wer weiß, vielleicht die ganze Zeit...)

Mädel, du brauchst eine kalte Dusche, verzeih mr bitte diese Ehrlichkeit. Ich würde dich nach so einem Spruch nicht ernst nehmen, tut mir leid. Ich weiß nicht was da passiert ist, aber kläglich vor deiner Tür zu betteln, was genau hat das mit Löwen-Mut zu tun? Ihr ward zusammen und es scheint eine intensive Beziehung gewesen zu sein und in dieser Beziehung hast du seinen Löwen-Mut nicht gesehen, aber wenn er am Ende vor deiner Tür gezeltet hätte, dann erst... Ist das deine Vorstellung von Macht? Fühlst du dich deshlab ohnmächtig, weil du ihn nicht dazu bringen kannst, vor deiner Tür zu zelten? Er hätte etwas tun müssen, vor dem du nicht fliehen kannst? Was denn, dich anketten?
Löwen denken nicht so.

Das erscheint mir alles wie ein Wirrwarr aus irreführenden Aussagen und Hoffnung, dass er etwas macht, während du ihn die ganze Zeit abweist, ein ständiges Hick-Hack.

06.06.2018, 20:28
KatharinaKir
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
Liebe Amaterasu,

ja, ich kann mir vorstellen, dass das wie ein Tohuwabohu wirken muss... Danke für die Mühe, das so aufzudröseln und ebenso für die Ehrlichkeit.

Ich wundere mich selbst ja überhaupt nicht über mich: Zwei Wochen ist das erste Gespräch seit (mittlerweile) neun Monaten her und ich hätte wohl keine große Unruhe erlebt, wenn das Gespräch nach vier Stunden weiter gegangen wäre bzw. der Dialog fortgeführt würde. Wir hatten ja eigentlich vor, spazieren zu gehen und dann noch in einem Lokal draußen zu essen. Stattdessen wurde alles von seiner Seite gekappt. Asymmetrie eben.

Ich hatte aber keine großen Aufs und Abs, bis ich gestern oder vorgestern plötzlich dachte, dass es nach zwei Wochen wohl eigentlich Zeit wäre zu verstehen, dass ich nichts mehr tun kann. Mit euren Gedanken dann wurde ich aber doch noch einmal ... angeregt, ihm zu schreiben usw. Wink

Naja, wie dem auch sei, ich vergrabe mich wieder in die Arbeit. Kommt Zeit, kommt Rat.

06.06.2018, 20:53
Amaterasu
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
Meine Fragen waren ernst gemeint.
ch verstehe nicht warum du extra betonst, dass du keine Aufs und Abs hattest.

06.06.2018, 21:04
Amaterasu
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
(06.06.2018 20:28)KatharinaKir schrieb:  Asymmetrie eben.

Asymmetrie ist auch, jemandem zu erzählen, dass es nicht schlimm ist und du nicht enttäuscht bist, obwohl das gar nicht stimmt.

06.06.2018, 21:18
KatharinaKir
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
Deine Perspektive und meine scheinen nicht noch weiter auseinanderliegen zu können. Als wir uns gegenüber saßen und ich das zu ihm sagte, wusste ich, dass ich das akzeptieren muss, dass es nichts nützt, dagegen etwas zu sagen. In diesem Moment war das so. Ich habe aber noch etwas zu ihm gesagt: "Auch wenn ich nicht enttäuscht bin und es nicht schlimm ist: Traurig macht es mich trotzdem". Das habe ich wortwörtlich gedacht. Daher habe ich ihm auch, als ich in meiner Bleibe ankam, geschrieben, dass auch alle Traurigkeit am Ende in Ordnung sei.
Ich kann über etwas traurig sein und zugleich nicht-enttäuscht sein. Es berührt mich, es tangiert mich, aber zugleich ist da die Anerkennung seiner Perspektive. Dass dieses Traurigsein als Enttäuschung interpretiert werden kann, das, finde ich, liegt nicht auf der Hand.

Und ja, es war kein Auf und Ab. Ich hatte eine klare Haltung eingenommen und verblieb bei ihr. Diese Haltung habe ich wie gesagt erst kürzlich aufgegeben. "am Rad drehen" trifft da höchsten auf die letzten 40 Stunden vielleicht zu.

Aber diese Flut ist, wie gesagt, nun auch vorbei. Ich bin wieder ruhig. Ich war einfach aufgeflammt!

06.06.2018, 21:55
Amaterasu
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
Ich meine gar nicht, dass du Aufs und Abs hättest.

Doch für mich klingt das schon enttäuscht:

(06.06.2018 08:50)KatharinaKir schrieb:  Ohne dass ich weiß warum, bat er darum, einmal alleine um den Block gehen zu dürfen, ihm wäre es plötzlich zu nah und er brauche Abstand!!! Er hat mich dann nach 4 Stunden Gespräch einfach allein gelassen!

(06.06.2018 20:28)KatharinaKir schrieb:  ich hätte wohl keine große Unruhe erlebt, wenn das Gespräch nach vier Stunden weiter gegangen wäre bzw. der Dialog fortgeführt würde. Wir hatten ja eigentlich vor, spazieren zu gehen und dann noch in einem Lokal draußen zu essen. Stattdessen wurde alles von seiner Seite gekappt. Asymmetrie eben.

Ich habe den Eindruck, du versuchst dir selbst und ihm etwas vorzumachen. Du warst schon damals enttäuscht, als er nicht genug Mut bewiesen hat und du warst es jetzt, als er dich allein gelassen hat als es ihm zu viel wurde und das Gespräch nicht weiter gelaufen ist wie du wolltest. Du vermittelst nonverbal etwas anderes als was du versuchst verbal zu vermitteln. In der Asymmetrie spiegelt ihr euch. Ich schliesse nicht aus, dass er das unterschwellig spürt. Und wenn er gerade beruflich auch noch mental beansprucht ist, dann finde ich zwei Wochen schon noch im Rahmen.

06.06.2018, 22:16
KatharinaKir
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
hm. Ja, das verstehe ich vielleicht. Traurigkeit und Enttäuschung sind vielleicht irgendwie eine widersprüchliche aber gemeinsame Struktur. Zumindest mit Blick auf die Wirkung. Oder aber anders: Ich wünsche mir etwas, das ich nicht bekomme. Dss werfe ich ihm nicht vor, aber sicherlich ist es doch eine Ent-Täuschung. Ich erfahre diese Enttäuschung aber als Traurigkeit. Meine Erfahrung ist also vielleicht in seinen Augen die Enttäuschung. Ja. Das gibt mir schon zu denken....

06.06.2018, 22:25
alpha
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
Ein Wiederspruch ist auch dein ultra strukturiertes Denken und dein Wunsch er möge dich überzeugen, quasi zwingen, überrumpeln, vor deiner Türe zelten, so dass du ihm nicht entkommen kannst.
Das brauchst du, diesen Druck von ihm, damit du dich öffnen kannst und dich, vielleicht fallen lässt.
Stimmts?

Ich kenne sowas aus meinen jüngeren schüchternen Jahren.
Ich war in mir selbst gefangen. Ich wollte, aber ich konnte nicht.
Brauchte immer massive Überzeugungsarbeit.
Es hörte erst auf als ich anfing meine inneren Ketten zu sprengen.

06.06.2018, 22:57
KatharinaKir
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
...innere Ketten... Das ist irgendwie interessant. Als es zwischen uns vorbei war, war einer meiner frühen Gedanken der, dass ich in Zukunft mehr aus dem Bauch raus über Gefühle sprechen müsse. Dann begann ich aber tatsächlich Träume zu haben, in denen ich immer wieder die Botschaft las oder hörte: "Hab Deinen Gefühlshaushalt in Griff!", so als sollte ich ein Haushaltsbuch darüber schreiben.

Ich vermute, ich bin tatsächlich noch auf der Reise irgendwohin. Alles andere in meinem Leben ist so stetig. Ich dachte immer, wir wären das auch. Aber ich habe so viel Irrsinniges erlebt, seit wir getrennt sind; Dinge, die ich mir vorher nicht vorstellen konnte.

Das alles gehört wohl dazu. Es ist wohl wirklich eine Reise, die man ja nie macht, weil man vorab schon weiß, was man unterwegs erleben, erfahren, kennenlernen, verstehen usw. wird.

07.06.2018, 08:00
Norah74
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
Man kann auch einfach sagen: Es kommt alles, wie es kommen muss - und hat meistens einen Zweck. Diese aufwühlenden Begebenheiten mit diesem Mann werden dich am Ende zu dir selbst führen, egal wie es ausgeht. Ihr seid füreinander wohl ein Lehrstück in gewissen Bereichen, das zeigt die Intensität der Emotionen.
Ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht. Smile

07.06.2018, 08:13
Amaterasu
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
(06.06.2018 22:16)KatharinaKir schrieb:  Oder aber anders: Ich wünsche mir etwas, das ich nicht bekomme. Dss werfe ich ihm nicht vor, aber sicherlich ist es doch eine Ent-Täuschung.

Es ist normal, dass man enttäuscht ist, wenn man nicht bekommt was man möchte. Und traurig macht es auch. Diese zwei Empfindungen dürften gleichzeitig da sein.

Nur: was ist dieses "etwas" was du dir wünschst. Kannst du das genau benennen?

07.06.2018, 08:47
KatharinaKir
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
Was ich mir wünsche? Geschrieben hatte ich das gestern mit Bezug auf den eigentlich geplanten Verlauf des Abends und die Hoffnung, dass der Dialog fortgeführt würde.
Aber natürlich wünsche ich mir darüber hinaus und zuallererst, dass wir beide interessiert daran wären herauszufinden, ob wir noch eine Chance in der Zukunft haben.

Ich habe gedacht, ich hätte seit der Trennung vor allem entdecken müssen, ob das, was ich zum Inhalt meines Lebens mache, das Richtige ist. Ich hab Abwegiges, Abweichendes getan, auch von der Arbeit musste ich ja wegen der Erkrankungen Abstand nehmen. Am Ende war ich nur noch dankbar, dass ich an den Inhalten meines Lebens nichts ändern möchte. Sicher an manches Stellen manches besser wertschätzen usw.
Im Bezug auf ihn und mich hab ich zudem ein Dossier geführt, das meine Fehler und Schwächen in der Beziehung thematisiert. In welchen Bereichen traten Missverständnisse u. dgl. m. wiederholt auf und welche Rolle spielte ich dabei etc...

Das mit den Erwartungen ist aber tatsächlich eine Sache, die ich abgetan hab, indem ich dachte: Diesen Druck, er könne mich enttäuschen, kann ich ihm (oder irgendwem) doch nur nehmen, indem ich ihm ausdrücklich sage, dass er meine Traurigkeit nicht als Druck empfinden braucht, da ich ja alles rational einsehe. Ratio sieht ein, Emotio empfindet Traurigkeit. Dieses Muster trat immer wieder auf: Wenn wir keine Zeit fanden, uns zu sehen, weil er verreisen musste; wenn wir aus denselben Gründen einen Urlaub streichen mussten usw. Aber hier verstehe ich ja nun mehr, dank Dir, Amaterasu.

Ich werde wohl noch sehen müssen, was ich lerne.

Früher habe ich die Spielchen mit Kurzmitteilungsdiensten etc. nie gekannt. Aber gestern, nachdem ich ihm die Nachricht sandte, hat er zunächst und das erste Mal sein Profilbild verändert (zu einem, auf dem er selbst zu sehen ist, statt eines Dichters, den er verehrt) und auch das Motto. Und das Motto ist der erste Vers meines allererstes Lieblingsgedichts. Dieses Gedicht habe ich bereits in der Unterstufe geliebt. Er weiß das. Er hat mir dieses Gedicht über die vielen Jahre auch immer wieder geschenkt: Als Druck für die Wand, als Gedicht, das auf Geschenkpapier gedruckt gewesen ist usw.
Er hat also dieses für mich so bedeutsame Gedicht als Motto auf dem Mitteilungsdienst.
Aber: Meine Nachricht von gestern selbst, die ist nicht als 'gelesen markiert' - Sonst liest er meine Nachrichten sofort. Bzw. ich sende ihm etwas und sehe, dass er gerade offenbar unsere vorherigen Nachrichten las. Bei drei Nachrichten, die ich ihm insg. zuvor geschickt habe, kam das vor.

Ich will nicht auf Details achten und mich in sie verrennen. Aber das Gedicht plus das Nicht-Markieren der Nachrichten scheinen eine klare Reaktion zu sein auf meine Nachricht, wir müssten uns endlich aussprechen.

Ich hab noch die letzten Schlückchen Kaffee und muss dann wieder an die Arbeit...

Ich bin auch gespannt, wie es weitergeht.

07.06.2018, 09:04
Amaterasu
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
(07.06.2018 08:47)KatharinaKir schrieb:  Was ich mir wünsche? Geschrieben hatte ich das gestern mit Bezug auf den eigentlich geplanten Verlauf des Abends und die Hoffnung, dass der Dialog fortgeführt würde.
Aber natürlich wünsche ich mir darüber hinaus und zuallererst, dass wir beide interessiert daran wären herauszufinden, ob wir noch eine Chance in der Zukunft haben.

Naja, das zweite hängt ja auch vom ersten ab. Nur tust du den Dialog als komplett gescheitert ab, ich finde er wurde einfach nur vertagt.

Warum bist du daran interessiert, ob ihr noch eine Chance in der Zukunft habt? Liebst du ihn noch?

07.06.2018, 21:43
KatharinaKir
 
RE: Löwen und das offene, ehrliche Gespräch einige Monate nach Trennung?
(07.06.2018 09:04)Amaterasu schrieb:  Warum bist du daran interessiert, ob ihr noch eine Chance in der Zukunft habt? Liebst du ihn noch?


hm. Lieben. Ich denke, ich liebe ihn auf verschiedene Weisen. Ich habe ihn schon in verschiedensten Phasen auf unterschiedliche Weise geliebt. Ich liebe ihn auch jetzt. Der Unterschied zu den 8 Monaten Funkstille: Da habe ich ihn ausgelöscht, kam die Erinnerung hoch, war da nur der Groll. Aber der Groll ist vorbei. Übrig geblieben ist, was mich zu ihm zieht. Mit voller Überzeugung. Aber nicht, weil es genau jetzt an der Zeit wäre für eine zweite Chance. Denn es kann sein, dass er nicht bereit ist – oder eben nicht will. Aber ich wäre bereit. Wir haben alle für mich offenen Fragen beim Gespräch geklärt. Nur seither und durch das Gespräch sind da neue Fragen. Im Zentrum dieser Fragen natürlich: Was denkt er über uns. Die Fragen kann ich mir nicht selbst beantworten.

Natune.net
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