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Es ist sehr gefährlich, zuzuhören. Hört man zu, kann man überzeugt werden, und wer sich durch ein Argument überzeugen läßt, ist ein von Grund auf unvernünftiger Mensch. |
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Bildung ist etwas Wunderbares. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, daß wirklich Wissenswertes nicht gelehrt werden kann. |
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So etwas wie moralische oder unmoralische Bücher gibt es nicht. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben. Weiter nichts. |
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Egoismus besteht nicht darin, daß man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, daß man von anderen verlangt, daß sie so leben, wie man es wünscht. |
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Zuerst lieben die Kinder ihre Eltern. Nach einer gewissen Zeit fällen sie ihr Urteil über sie. Und selten, wenn überhaupt je, verzeihen sie ihnen. |
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Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Irrtümern geben. |
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In dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man möchte, und die andere ist, es zu bekommen. |
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Denken ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis. |
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Ein Mann kann nie zu vorsichtig in der Wahl seiner Feinde sein. |
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Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien. |
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Frauen sind ein faszinierend eigenwilliges Geschlecht. Jede Frau ist eine Rebellin und gewöhnlich in wildem Aufruhr gegen sich selbst. |
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Man sollte nie einer Frau trauen, die einem ihr wirkliches Alter verrät. Eine Frau, die einem das erzählt, würde einem auch alles andere erzählen. |
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Solange man den Krieg als etwas Böses ansieht, wird er seine Anziehungskraft behalten. Erst wenn man ihn als Niedertracht erkennt, wird er seine Popularität verlieren. |
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Die Kunst ist das einzig Ernsthafte auf der Welt. Und der Künstler ist der einzige Mensch, der nie ernsthaft ist. |
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Jedes Porträt, das mit Gefühl gemalt wurde, ist ein Porträt des Künstlers, nicht dessen, der ihm dafür gesessen hat. |
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Moral ist einfach die Haltung, die wir gegen Leute einnehmen, von denen wir persönlich nicht erbaut sind. |
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Jeder Erfolg, den wir erzielen, verschafft uns einen Feind. Um beliebt zu sein, muß man ein unbedeutender Mensch sein. |
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In früheren Zeiten bediente man sich der Folter. Heutzutage bedient man sich der Presse. |
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Mir sind Menschen lieber als Prinzipien, und Menschen ohne Prinzipien sind mir lieber als sonst etwas auf der Welt. |
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Er kam prinzipiell zu spät, da sein Grundsatz lautete, Pünktlichkeit stehle einem die Zeit. |
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Nur die Oberflächlichen kennen sich selbst. |
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Tugenden! Wer weiß, was Tugenden sind, du nicht, ich nicht, niemand. |
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Eine Zigarette ist das vollendete Beispiel eines vollendeten Genusses. Sie ist köstlich und läßt einen unbefriedigt. |
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Wenn Leute mit mir übereinstimmen, habe ich immer das Gefühl, ich muß mich irren. |
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'Was ist ein Zyniker?' - 'Ein Mann, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt.' |
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Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe herauskommt. |
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Ehe: gegenseitige Freiheitsberaubung im beiderseitigen Einvernehmen. |
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Zynismus: ein Ding zu betrachten, wie es wirklich ist, und nicht, wie es sein sollte. |
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Die Revolution ist die erfolgreiche Anstrengung, eine schlechte Regierung loszuwerden und eine schlechtere zu errichten. |
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Pferdeverstand: das, was Pferde davon abhält, auf künftiges Verhalten der Menschen zu wetten. |
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Frauen: Wesen, die uns mit dem Wunsch erfüllen, Meisterwerke zu schaffen, uns aber daran hindern sie auszuführen. |
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Mann: die beliebteste von allen Erfindungen, die der Frau die Arbeit erleichtern oder ersparen soll. |
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eine schlechte Frau: die Art Frauen, deren man nie müde wird. |
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Mensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, daß es nach Vernunftgesetzen handeln soll. |
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Die Anzahl unserer Neider bestätigen unsere Fähigkeiten. |
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Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt. |
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Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden. |
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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. |
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Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht. |
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Nur wer seine Rechnungen nicht bezahlt, darf hoffen, im Gedächtnis der Kaufleute weiterzuleben. |
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Das Glück des verheirateten Mannes hängt von denen ab, die er nicht geheiratet hat. |
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Zu einer glücklichen Ehe gehören mehr als zwei Personen. |
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Die heutige Jugend ist grässlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren. |
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Handlungen sind die ersten Tragödien im Leben, Worte die zweiten. Worte sind vielleicht am schlimmsten. Worte sind erbarmungslos. |
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Er hat ein Gesicht, dass man nur einmal gesehen haben muss, um es für immer zu vergessen. |
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Die Frauen nennen sich erst Schwestern, nachdem sie einander allerlei andere Namen gegeben haben. |
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Wenn die Leute vom Wetter reden, kann man sicher sein, dass sie etwas anderes meinen. |
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Die Amerikaner sind zweifellos grosse Heldenverehrer und suchen ihre Helden stets in der Verbrecherwelt. |
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Fünfunddreissig ist ein reizvolles Alter. Es gibt Damen allerhöchster Geburt, die aus freier Wahl jahrelang fünfunddreissig bleiben, nachdem sie vierzig geworden sind. |
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Sie trug gestern zu viel Rouge und zu wenig Kleid. Das ist bei Frauen immer ein Zeichen von Verzweiflung. |
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Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei. |
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Der Hochzeitstag ist der nahtlose Übergang von dürfen zu müssen. |
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Wenn du die Einsamkeit nicht ertragen kannst, dann langweilst du vielleicht auch andere. |
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Eine feinfühlige Person ist eine Person, die immer anderen auf die Füsse tritt, weil sie selbst Hühneraugen hat. |
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