Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach
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Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt.
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Und ich habe mich so gefreut!, sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?
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Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.
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Nichts bist du, nichts ohne die andern. Der verbissenste Misanthrop braucht die Menschen doch, wenn auch nur, um sie zu verachten.
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Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.
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So manche Wahrheit ging von einem Irrtum aus.
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Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.
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Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.
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Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält.
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Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzlichen Worten.
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Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.
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Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere Fehler sich bequemer breitmachen können.
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Nichts lernen wir so spät und verlernen wir so früh, als zugeben, daß wir unrecht haben.
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