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Uneinig sein mit seiner Zeit - das gibt dem Künstler seine Daseinsberechtigung. |
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Mit sechzig Jahren noch zu glauben, man kenne sich, ist chimärisch; mit zwanzig Jahren ist der Versuch, sich kennenzulernen, gefährlich. |
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An den Pessimismus gewöhnt man sich zuletzt wie an ein zu enges Sakko, das sich nicht mehr ändern läßt. |
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Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben. |
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Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Strahl nicht sichtbar. |
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Ein wirklicher Dummkopf hat kein Gefühl für Ideen, die jenseits seines Horizontes liegen. |
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Der vollkommene Besitz beweist sich nur durch das Geschenk. Alles, was du nicht zu geben weisst, besitzt dich. |
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Um richtig zu urteilen, muss man sich von dem, was man beurteilt, etwas entfernen, nachdem man es geliebt hat. Das gilt von den Ländern, den Menschen und von einem selbst. |
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Das Alter hat auch gesundheitliche Vorteile: zum Beispiel verschüttet man ziemlich viel von dem Alkohol, den man trinken möchte. |
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Wenn ein Philosoph einem antwortet, versteht man überhaupt nicht mehr, was man ihn gefragt hat. |
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Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. |
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Es entspricht einem Lebensgesetz: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, daß man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet. |
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