Hmmm…schwierige Sache. Ich versuche mal, alles im Kopf zusammenzufassen, meist fällt mir nicht alles ein

Ich bin in Sachen Beziehung:
-treu
-verliebe mich schwer,
-flirte nur, wenn ich mir mit der Person auch etwas vorstellen könnte, teste daher durch scherzhaftes Flirten die Person auch aus, um zu sehen, ob man zusammenpasst oder sich eher an die Gurgel geht.
- hasse es, wenn sich jemand an mich klebt, ohne mich zu kennen (bzw überhaupt auf die Idee kommt, dass ich darauf eingehen würde – und in Sachen Stolz regt mich das ungemein auf)
-recht romantisch eingestellt
-treu
-ich sage nur, wenn ich total in die Enge getrieben werde und nicht mehr auskann, als erstes, dass ich verliebt bin
-die Gefühle für eine Person, die ich einmal so ins Herz geschlossen habe, dass ich bereit bin, was mit ihr anzufangen, vergesse ich über Jahrzehnte nicht.
generell:
-ehrlich
-teils direkt, teils eher diplomatisch. Kommt auf die Person an. Die meisten würden es als zu direkt sehen, ich nenne es – durch meine Bekanntschaft mit recht brutal ehrlichen Leuten – zu ehrlich, aber eigentlich um Diplomatie bemüht.
-verpeilt/verwirrt – mittlerweile genieße ich es, wenn meine beste Freundin (Stier) sich wiedermal den Kopf gegen die Wand haun möchte, weil ich wieder mal nichts mitbekommen hab.
- je unsicherer ich bin, desto mehr rede ich, je wohler oder wirklich abgeschlagen ich mich fühl, desto mehr kann ich auch mal schweigen – allerdings nicht vollkommen.
-von Mystik, Magie, Psychologie, China, Japan und Korea fasziniert
-absolut kein Partygänger (zu langweilig),Nichtraucher und Non-Alkoholiker (allein der Gedanke, die Kontrolle über mich zu verlieren, ist mir zu viel. Zumal ich nüchtern peinlich genug bin, da muss ich mir nicht noch Alkohol geben)
-mit Dingen, die ich theoretisch nicht erfassen kann, bzw theoretisch zu einem Großteil logisch sind, kann ich nichts anfangen und es wirkt, als könnten die Dinge gar nicht existieren, weil alles auf einer gewissen Ebene logisch/theoretisch erfassbar sein MUSS.
-ich analysiere Dinge gern, bzw, wenn ich es verstehen will/muss (und damit auch akzeptieren. Was ich nicht verstehe, akzeptiere ich nicht – ich hab allerdings gelernt, Dinge, die ich nicht verstehe allmählich zu tolerieren)
-fungiere irgendwie gern als Sorgentelefon, besonders, für Beziehungs-/Liebesprobleme, obwohl ich den Leuten klar sage, dass ich davon so gut wie keine Ahnung habe und nicht die richtige Anlaufstelle bin.
-ungewollt taktlos und unempathisch, was gern Probleme aufwirft, da ich Anteil nehmen möchte, aber keinen Plan hab, wie ich das ausdrücken soll.
Ich hab eine recht gute Erziehung genossen, teilweise zu gut, weshalb ich immer versuche höflich zu bleiben, selbst, wenn mich die Person ungemein nervt.
Ist das Pensum überschritten, bzw. kann mein Verstand kein Argument mehr bringen, warum ich nicht doch höflich bleiben sollte (bspw.: "Es könnte ein Missverständnis sein, vielleicht hat betreffende Person... - und dann wäre es unfair, weil..."), genieße ich es teilweise in vollen Zügen, fies zu sein. Auch wenn ich mich meist noch zurückhalte und nicht alles rauslasse, ich suche gern nach allem möglichen, um jemand zu verletzen und klar zu machen, dass dieser jemand falsch liegt. (wenn ich vorher noch höflich und direkt sage, dass es mir reicht (ich meine wirklich höflich und bemüht darum, dem anderen verstehen zu geben, warum es mir reicht), sind die Leute meistens schon der Ansicht, dass ich insgeheim voll das böse Biest bin (während ich davor, selbst wenn ich gesagt hab, dass ich nicht nett bin, das liebste Wesen auf Erden war), das lügt und betrügt - wenn nicht, sind sie schlicht kritikfähig. Aus dem Grund hatte ich eigentlich nie Gelegenheit, so weit zu gehen, dass ich meine gesamte Zerstörungswut rauslassen kann. Schade eigentlich.