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Legalisierter Diebstahl: Pflichtversicherungen
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"Österreich, der Sozialstaat", heißt es immer wieder. Was ist denn nun eigentlich ein Sozialstaat? Genaugenommen ist ein Sozialstaat nichts Anderes als Robin Hood für Arme.
Die gut Verdienenden werden legal bestohlen, um die weniger gut verdienenden zu versorgen. An sich eine sehr noble Absicht, aber: eben nur für die weniger gut Verdienenden!
Es ist wohl kein Geheimnis, dass Geld nicht vom Himmel regnet. Man arbeitet dafür. Man schuftet. Manch einer geht später schlafen, steht früher auf, verzichtet auf das Mittagessen, investiert seine ganze Freizeit in Weiterbildung - wofür? Für Geld. Und dafür, dass es ihm der Staat wieder wegnimmt, unter dem Vorwand der "Pensionsvorsorge" oder "Krankenversicherung"!
Nehmen wir an, ich würde für das Alter vorsorgen wollen. Sollte man es dann nicht lieber mir überlassen, in welcher Art ich vorsorge??? Gewöhnlich ist man als fest im Berufsleben Stehender ja kein Kleinkind, das bemuttert werden muss, und vom Vater Staat erfahren muss, wann und in welcher Art man zu sparen hat?!
Niemals kann man das, was man an Pensionsabgabe einzahlt, als "Vorsorge" betiteln. Wenn man vorsorgt, investiert man normalerweise nicht viel und bekommt weniger heraus, sondern der Ertrag ist in der Regel deutlich grösser, als die Investition. Anders hingegen bei der Pensionsvorsorge: man wirft seine Münzen in ein angebliches "Sparschwein". Nur hat dieses leider keinen Boden. Das Schlimmste ist aber, dass man die Münzen nicht einmal freiwillig einwirft, sondern unter Zwang! Was wäre, wenn man sich weigern würde die Sozialabgaben zu zahlen? Pfändung! Das soll sozial sein? Gepfändet zu werden? Sorgt man so fürs Alter vor? Indem man sein Hab und Gut zwangsversteigern lässt? Wohl kaum!
Thema Krankenversicherung: An sich eine hervorragende Idee, periodisch etwas einzuzahlen und im Falle des Falles davon zu profitieren. Aber wer zum Teufel gibt dem Staat das Recht verschiedene Versicherungsbeträge einzuheben von verschiedenen Einkommensgruppen? Werden die einen weniger, und die anderen mehr krank? Oder bekommen die, die mehr einzahlen, eine bessere Behandlung? Nein, wieso zahlen die einen dann mehr an Krankenversicherung? Stellen Sie sich vor, eine Privatversicherung würde das genauso handhaben!!! Pervers wäre das. Man nennt ja als Verkäufer auch nicht jedem Kunden einen anderen Preis - weshalb sollte es also legal sein, dass der Staat so handelt?

Viele werden argumentieren, dass die Einkommensschwachen untersützt werden müssen. Das stimmt auch. Aber auf der anderen Seite: wie wird man einkommensschwach, wie wird man einkommensstark? Ist das gottgegeben? Nein, definitiv nicht immer! Die Wohlhabenden sind nicht alle wohlhabend, weil der Weihnachtsmann sie so grosszügig beschenkt hat. Hinter allem steckt Arbeit. Und es ist nicht nur ungerecht - ja sogar kriminell - dass man mehr Arbeitende höher belastet, sondern es schadet auch noch der Wirtschaft. Wer will schon freiwillig mehr arbeiten, um schlussendlich mehr Abgaben zu zahlen?
Can
eingereicht von Usher
 
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